ANTWORTEN ZUM BIENENQUIZ

Wie nennt man die zwei Tänze, mit denen sich die Bienen mitteilen, wo es Futter gibt?

Es gibt zwei Tanzformen. Den Rundtanz und den Schwänzeltanz. Beim Rundtanz wird eine Futterquelle kommuniziert die sich im Umkreis von ca. 100 Meter des Bienenstocks befindet. Beim Schwänzeltanz wird eine Futterstelle angezeigt, die weiter als 100 Meter vom Bienenstock entfernt ist.

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Wie viel verschiedene Bienenarten gibt es weltweit?

Weltweit gibt es zwischen 20.000 – 25.000 verschiedene Bienenarten. Nur ca- 10 davon gehören zu den sogenannten „Honigbienen“. Viele von ihnen sehen auch ganz anders aus als unsere Honigbienen. Die meisten Arten würden wir als Laien nicht mal der Gattung Biene zuordnen, wenn wir sie sehen würden.

Bienensterben

Welche Krankheit kann bei Bienen durch Honigreste im Glascontainer ausgelöst werden, wenn die Bienen diesen fressen?

Bei der Amerikanischen Faulbrut handelt es sich um eine ansteckende Erkrankung der Bienenbrut, die im Falle des Auftretens umfangreiche Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen erfordert. Da der Erreger nur Bienenmaden befallen kann, ist er für den Menschen ungefährlich. Sporenbelasteter Honig kann daher ohne Gefahr verzehrt werden.

Biene auf Blüte

Warum sind Bienen so wichtig für unser Ökosystem?

Weil sie einen Großteil der Pflanzen bestäuben. Ohne Bienen findet so gut wie keine Bestäubung statt (rund 80% unserer Nutz- und Wildpflanzen werden allein von den Bienen bestäubt), was wiederum zu einem Pflanzensterben führt, so dass für uns alltägliche Lebensmittel wie Obst oder Gemüse zu einem Luxusgut werden könnten. Obst und Gemüse enthalten wichtige Vitamine, die der Mensch für seine Gesundheit benötigt.

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Wie viele Bienenarten gibt es in Österreich?

In etwa 20.000 – 25.000 Bienenarten bevölkern die Erde, davon sind 696 in Österreich nachgewiesen. Die Honigbiene, die viele als „die Biene“ kennen, ist nur eine davon, allerdings eine, die durch die Förderung durch die Menschen sehr häufig geworden ist. Daneben leben allerdings auch 43 Hummel-, ca. 140 Sandbienen-, ca. 100 Furchenbienen- und 43 Mauerbienenarten in Österreich, von Pelz-, Masken-, Wollbienen und vielen anderen ganz zu schweigen.

Die Milben nisten sich in den Brutzellen der Bienen ein und vermehren sich dort laufend. Nach nur neun Vermehrungszyklen von jeweils 12 Tagen, entsteht so eine Milbenpopulation von bis zu 400 Neutieren. Bildquelle: Igor Chus / Shutterstock.com

Welches dieser Tiere stellt eine Bedrohung für die Bienen dar?

Die Varroamilbe gehört aktuell zu den größten Bedrohungen der westlichen Honigbiene. Mit einer Größe von ca. 2 Millimetern ist sie für das menschliche Auge nur eher schwer zu erkennen, für die Bienen stellt sie jedoch eine große Gefahr dar.

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Von wem stammt folgendes Zitat: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“

Schon Albert Einstein soll 1949 gesagt haben: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“

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Wovon ernähren sich Bienen?

Pollen, Nektar und Wasser sollten ausreichend in der Umgebung des Bienenstocks vorhanden sein, damit es den Bienen gut geht. Genau deshalb muss bei der Standortwahl für den Stock auf die Beschaffenheit der Umgebung geachtet werden. Sind Wasser und die richtigen Pflanzen das gesamte Jahr über in ausreichendem Maß vorhanden, können sich die Bienen das Jahr über selbst versorgen. Ist das nicht gewährleistet, müssen sie evtl. zusätzlich gefüttert werden.

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Wie nennt man das Oberhaupt eines Bienenstockes?

Die Bienenkönigin, auch Weisel genannt, ist um etwa die Hälfte größer als andere Bienen. Sie ist daher recht gut zu erkennen und sie ist die Einzige so große Biene im Volk. Die Größe hat mit ihrer Aufgabe zu tun. Zum einen braucht sie den längeren Hinterleib und bis auf den Zellboden zu kommen beim Eierlegen. Zum Anderen benötigt sie den Platz für die Eier die sie legt. In ihr müssen ständig neue Eier heranreifen, sonst könnte sie es gar nicht schaffen die 2000 Eier am Tag zu legen. Sie legt dabei ein bis zwei Eier in der Minute. Dabei setzt die Königin täglich etwa ihr eigenes Körpergewicht an Eiern ab. Auf den Menschen übertragen, würde das bedeuten, eine Frau würde den Sommer über Tag für Tag etwa 20 Säuglinge gebären.

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Wie nennt man die männlichen Biene?

Der Drohne ist das männliche Wesen im Bienenstock. Vom gelegten Ei bis zum Schlüpfen benötigen Drohnen 24 Tage. Sie können selbst keine Nahrung zu sich nehmen und werden deshalb auch von den Arbeitsbienen gefüttert. Pro Volk gibt es etwa 1000 Drohnen. Sie haben einen sehr kräftigen Körperbau, riesengroße Facettenaugen, keinen Stachel und sind zwischen 15 und 17 mm lang. Im Herbst werden die Drohnen von den Arbeiterinnen aus dem Stock geworfen.