Darknet – Was ist das?

Darknet – Was ist das?

Bildquelle: Yury Zap / Shutterstock

Gerade in den letzten Jahren fand man das Thema „Darknet“ immer wieder in den Medien. Vor allem in Verbindung mit Drogen- und Waffenhandel tauchte der Begriff des Öfteren auf. Was genau aber ist das ominöse Darknet? Seit wann es das Darknet gibt, wie es entstanden ist und wie man darauf zugreifen kann, schildere ich euch in diesem Beitrag.

Was ist das Darknet?

Aus dem Englischen übersetzt heißt Darknet soviel wie „Dunkles Netzwerk“. Verschiedene Nutzer bilden untereinander ein Netzwerk, das als „Darknet“ bezeichnet wird. Es ermöglicht den Nutzern, anonym und unzensiert zu kommunizieren. Genau genommen, gibt es mehrere verschiedene Darknets, die sich in der technischen Umsetzung unterscheiden. Wenn man allerdings vom Darknet liest oder spricht, meint man damit meistens den bekanntesten Vertreter dieser Netzwerke, nämlich das TOR-Netz. Dargestellt wird das Hidden Web wie ein normaler Internetbrowser. Man benötigt eine spezielle Software, um sich Zugriff zum Darknet zu verschaffen.

Wie enstand das Darknet?

Laut „Klicksafe“ begann die Enstehung des Darknets rund um das Jahr 2000. Gefördert wurde das Projekt hauptsächlich vom US-Militär. Ziel dieses Projektes war, die eigene Kommunikation im Ausland zu verschleiern. Aber auch Bürgerrechtsorganisationen entdeckten das Potential des Darknets und unterstützen es bis heute. Über 2.000.000 Nutzer hat das TOR-Netzwerk schon erreicht und die Zahl der User steigt stetig.

Cyberkriminalität Darknet

Bildquelle: Artem Oleshko / Shutterstock

Wofür wird das Darknet genutzt?

Das Darknet wird gerne in Verbindung mit kriminellen Machenschaften gebracht – was leider oftmals auch stimmt. Dinge wie illegaler Waffen- und Drogenhandel, sowie die Verbreitung von illegalem Videomaterial werden aufgrund der Anonymität oftmals im Darknet getätigt. Kriminelle, die ihre Identität aus Angst vor einer strafrechtlichen Verfolgung geheimhalten wollen, halten sich gerne im Darknet auf, da es für die Behörden schwer nachvollziehbar ist, wer hier was gemacht hat.

Das Dark Web an sich ist aber nicht illegal und ermöglicht versierten Nutzern anonymes Surfen oder Zugang zu neutraler Berichterstattung. Außerdem können Provider hier keine einzelnen Seiten sperren, wie es beispielsweise in der Türkei oder anderen Ländern der Fall war. Journalisten nutzen das Darknet beispielsweise, um Informationen auszutauschen, ohne nachverfolgt werden zu können. Da sich das Hidden Web der staatlichen Kontrolle entzieht, ist es auch eine Quelle unabhängiger Informationen.

Wie gelange ich ins Darknet?

Ihr benötigt eine spezielle Zugangs-Software, um ins Darknet zu gelangen. Eine Art „Browser“ für die dunkle Seite des Internets. Am bekanntesten ist hier der Tor-Browser. Downloaden könnt ihr den Browser ganz legal in der für euch passenden Sprach- und Systemversion von der Tor-Webseite. Danach muss dieser nur noch installiert werden. Nach der Installation könnt ihr den Tor-Browser starten. Nun ist man aber nicht gleich im Darknet. Mit dem Tor-Browser könnt ihr auch einfach nur anonym im Internet surfen. Um ins Hidden Web zu gelangen benötigt man spezielle Domains mit der Endung „.onion“. Das Darknet bietet spezielle Darknet-Suchmaschinen, mit denen ihr Ergebnisse aus dem Hidden Web findet. Die Nutzung des Darknets an sich ist nicht illegal, die dort verkauften Waren können es unter Umständen aber sein. Auch Fake-Angebote oder Betrugsversuche können euch dort erwarten. Es ist also absolute Vorsicht bei der Nutzung des Dark Webs geboten!

Darknet legal?

Bildquelle: Alexander Supertramp / Shutterstock

Fazit zum Darknet

Das Darknet mag seine Vorzüge haben, jedoch lauern auch viele Gefahren in diesem dunklen Netzwerk, die nicht unterschätzt werden dürfen. Wer unbedingt im Darknet surfen möchte, sollte sich vorher ausgiebig über die Regeln informieren die dort herrschen. Eine unbedachte Nutzung dieses Netzwerkes kann böse Folgen mit sich bringen. Wie seht ihr das Thema „Darknet“?

 

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Über den Autor
Alexandra Alexandra
Mein Name ist Alexandra Höller. Die meisten nennen mich aber schlicht und einfach "Alex". Ich arbeite bei der Russmedia IT GmbH als Kundenberaterin für VOLmobil & highspeed Internet. Wenn du mir dein Feedback da lassen möchtest, Fragen zu den Themen hast oder dich für unsere Produkte interessierst, schreib mir doch eine E-Mail an alexandra.hoeller@volhighspeed.at.