Im Zuge unserer „Luag amol“-Kampagne durften wir die Juppenwerkstatt in Riefensberg besuchen. Hier geben Tradition und Moderne sich die Hand. Was eine Juppe ist, woher diese stammen und wofür die Juppenwerkstatt das VOLhighspeed Internet benötigt, lest ihr in diesem Blogbeitrag.

DIE JUPPE

Bei der Juppe handelt es sich um eine aus dem Bregenzerwald stammende Frauentracht samt Kopfbedeckung. Sie zählt zu den ältesten und wertvollsten Trachten in Europa. In ihrem Grundschnitt kann man diese Art von Tracht bis ins frühe Mittelalter nachverfolgen. Das heutige Festgewand hat sich in einem über Jahrhunderte langen Prozess entwickelt. Im Laufe der Zeit haben auch Einflüsse aus Spanien und anderen Ländern dieser Welt das heutige Aussehen der Juppen mitbestimmt.

Eine Juppenvariante besteht aus dem traditionellen Juppenstoff aus Glanzleinen. Das Besondere an diesem Stoff – er wird weltweit nur in der Juppenwerkstatt Riefensberg erzeugt. Und das funktioniert auch nicht von heute auf morgen. Zuerst wird bereits gefärbtes, bestes europäisches Reinleinen eingekauft und durch entsprechendes Bearbeiten nach einer uralten Rezeptur zu dem Stoff verarbeitet, den die Juppen so besonders macht. Satte sechs Monate braucht der Stoff, bis er schlussendlich zur Weiterverarbeitung geeignet ist.

BELIEBT BEI ALT UND JUNG!

Wer jetzt denkt, dass die traditionelle Bregenzerwälder-Tracht nur für die älteren Generationen interessant und wichtig erscheint, liegt falsch. Viele junge Frauen haben die Juppe wieder für sich entdeckt und lassen sich zur Sponsion, Hochzeit, Erstkommunion der Kinder und anderen festlichen Aktivitäten wieder ein solches Gewand anfertigen.

Auch die Juppen der Großmütter finden oftmals den Weg in die Juppenwerkstatt, um dort den Stoff neu „aufrichten“ zu lassen. So tragen die Enkel oder gar Ur-Enkel das Kleidungsstück eines geliebten Menschen weiter – eine schöne Art sich an seine Vorfahren zu erinnern.

 

DIE JUPPENWERKSTATT RIEFENSBERG

Im Herbst 2003 wurde die Juppenwerkstatt in Riefensberg erstmals eröffnet. Zuvor lag die Handwerkskunst der Juppenfärberei in den Händen der Familie Luise und Manfred Fitz aus Egg. Bei der Juppenwerkstatt Riefensberg handelt es sich um keinen Familienbetrieb, sondern um einen gemeinnützigen, nicht gewinnorientierten Verein, der das Ziel der Erhaltung und Pflege der Vorarlberger Trachten, insbesondere der Bregenzerwälder Frauentracht, verfolgt. Die Werkstatt ist Produktionsstätte des weltweit einzigartigen Juppenstoffes.

Die Juppenwerkstatt hat jährlich von 01. Mai bis zum 31. Oktober geöffnet. Die hauseigene Trachtensammlung, welche stets erweitert wird, sowie die einzigartige Architektur des Gebäudes ziehen jedes Jahr zahlreiche Besucher in seinen Bann. Das Team betreibt eine Schauwerkstatt sowie ein Museum mit jährlich wechselnden Ausstellungen.

VOLHIGHSPEED IN DER JUPPENWERKSTATT

Dank der Möglichkeiten, welche sich durch einen Internetanschluss bieten, erhöht die Juppenwerkstatt Riefensberg ihren Bekanntheitsgrad. Potentielle Besucher aus aller Welt können sich auf der Webseite www.juppenwerkstatt.at über das traditionelle Festgewand informieren.

Zitat von Doris Kranzelbinder:

„Erst kürzlich hatten wir Kontakt mit einer begeisterten Dame aus San Francisco.“   

Es ist beeindruckend, wie viele Leute durch richtiges (Online-) Marketing erreicht werden können und wie einfach sich die Kontaktaufnahme aus aller Welt gestalten kann. Heutzutage ist ein funktionierender Internetanschluss kaum mehr aus erfolgreichen Betrieben wegzudenken und wir freuen uns sehr, dass auch die Juppenwerkstatt Riefensberg sich für Internet von VOLhighspeed entschieden hat. Internet aus Vorarlberg – für Vorarlberg.