Wer bei „TikTok“ noch an das Ticken einer Uhr denkt, hat eine der mittlerweile beliebtesten Neuheiten auf dem App-Markt verschlafen. Neben WhatsApp, Facebook und Instagram gehört die App TikTok zu den meist heruntergeladenen Apps überhaupt. Gerade bei unserer Jugend sind die damit aufgenommenen, kurzen Videoclips der absolute Renner. Was TikTok genau ist, seit wann es das App gibt, welche Funktionen es hat und warum es so beliebt wurde, könnt ihr in diesem Blogbeitrag lesen.

SEIT WANN GIBT ES TIKTOK?

Im September 2016 wurde TikTok von Zhang Yiming entwickelt. TikTok hieß jedoch nicht immer so. Erst im Jahr 2018, als TikTok eine Partnerschaft mit „Modern Sky“ startete, wurde das App von „musical.ly“ in „TikTok“ umbenannt. In China ist die App unter dem Namen „Douyin“ bekannt. Bei TikTok handelt es sich um ein Videoportal mit zusätzlichen Funktionen eines sozialen Netzwerkes, bei dem die Lippensynchronation im Vordergrund steht. Nicht nur kurze Musikvideos werden hierbei synchronisiert, auch kurze, mehr oder weniger lustige, Videoclips finden immer mehr Zuspruch bei den Usern. Im Mai 2020 knackte die App die Zwei-Milliarden-Marke bei den Downloads und gehört zu den schnellstwachsenden sozialen Netzwerken weltweit. Genutzt wird TikTok hauptsächlich von Teenagern.

WIE FUNKTIONIERT TIKTOK?

Mit diesem App könnt ihr Musikclips anderer User ansehen, als auch selbst Videos aufnehmen, bearbeiten und hochladen. Vor allem das Bearbeiten der Clips erfreut sich großer Beliebtheit. Hier habt ihr eine große Auswahl an Spezialeffekten und Filtern, die ihr auf eure Videos anwenden könnt.

Sobald ihr die App heruntergeladen und installiert habt, könnt ihr bereits die beliebtesten TikTok-Videos auf der Startseite der App ansehen. Dafür braucht ihr euch nirgends anzumelden oder ähnliches. Angezeigt werden euch hier die beliebtesten Clips in eurer Sprachregion sowie im internationalen Raum. Durch einfaches „Wischen“ gelangt ihr von einem Video zum nächsten.

Um ein TikTok-Video zu erstellen müsst ihr euch zuerst ein Profil anlegen. Danach sucht ihr euch eine Hintergrundmusik oder Audioaufnahme aus, zu der ihr ein Video erstellen möchtet. Dann könnt ihr dazu entweder direkt über TikTok ein Video von euch aufnehmen, in welchem ihr Karaoke oder Playback singt, tanzt, oder die zu hörende Szene nachspielt, oder ein bereits von euch aufgenommenes, dazu passendes Video auswählen. Die Länge der Videos ist auf maximal 60 Sekunden begrenzt und richtet sich ansonsten nach der Länge der jeweils gewählten Audiospur.

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WAS MACHT DIESE APP SO BESONDERS?

Eine einfache Bedienung, das moderne, jugendliche Design und die vielen Videobearbeitungsmöglichkeiten machen diese App besonders beliebt bei Jugendlichen. Wie auch YouTube brachte diese Video-Plattform bereits Internet-Sternchen mit mehreren Millionen Anhängern, auch genannt „Follower“ hervor und war auch das Sprungbrett für das ein oder andere Lied. Nicht umsonst wird TikTok heutzutage auch schon als Marketing-Instrument für Unternehmen oder Promis genutzt – es werden tonnenweise Leute damit erreicht.

Allerdings erntete die App anfangs auch einiges an Kritik. Unzureichender Jugendschutz, harmlose Aufmachung und fehlende Hinweise auf die Folgen und Rechte bei der Nutzung dieser App waren unter anderem die Gründe dafür. TikTok arbeitet jedoch an diesen Problemen und seit April 2020 ist es nur noch Personen ab 16 Jahren erlaubt, private Nachrichten zu senden oder zu empfangen. Auch werden gewisse Inhalte, die sich teilweise auf Ländern spezifizieren, unterbunden. Generell werden Nacktheit, Alkoholkonsum oder die Kritisierung diverser Glaubensrichtungen unterbunden, um Konflikten entgegenzuwirken.

FAZIT

Die App ist ganz unterhaltsam, wenn man ein Fan von kurzen, meist lustigen Videoclips ist oder sich selbst gerne in Szene setzt (und sich dabei nicht zu ernst nimmt). Ein paar lustige Einblicke in die App TikTok und deren Video-Möglichkeiten zeigt euch dieser YouTube-Clip. Ich selbst habe diese App zwar auf meinem Handy installiert, jedoch noch nie wirklich genutzt. Wie sieht’s bei euch aus? Habt ihr schon viele „TikToks“ erstellt?

 

Bildquellen: Shutterstock.com | Videoquelle: youtube.com
Fotografen: DANIEL CONSTANTE, oneinchpunch